Zukünftige Termine

Berlin Brettspiel Con 2027: 09.07. – 11.07.2027

Berlin Brettspiel Con 2028: 14.07. – 16.07.2028

Berlin Brettspiel Con 2029: 13.07. – 15.07.2029

Bodensee Brettspiel Con 2026 - unser neues Projekt in Lindau

Mach mit - wir suchen Unterstützung im Helferteam

Seit über zehn Jahren wird die Berlin Brettspiel Con durch ein freiwilliges Helferteam in seiner Umsetzung unterstützt. Für 2026 suchen wir noch Verstärkung, wenn du Lust hast bei einem der größten Community-Events hinter den Kulissen mit dabei zu sein, dann schreibe uns gerne eine Nachricht über unser Kontaktformular.

Kontaktformular

Conny - Unser Convention Maskottchen

Seit 2021 ist die Bärin Conny das Maskottchen unserer Convention und wird jedes Jahr von einer Illustratorin oder einem Illustrator gestaltet.

FAQ 2026

Awareness-Konzept 2026

Awareness auf der Berlin Brettspiel Con

Du sollst dich auf der Berlin Con zu jeder Zeit willkommen fühlen und die gemeinsame Zeit vor Ort mit Freude verbringen. Grundlage dafür ist, dass sich alle sicher fühlen können und aufeinander achten.
 
Falls du dich in einer unangenehmen Situation befindest oder Diskriminierung, Belästigung oder andere Probleme beobachtest, wende dich bitte an unser Awareness-Team.
 

Unser Awareness-Team ist während der Veranstaltung vor Ort und für euch da. Es befindet sich in der Awarness Oase oder auf dem Gelände (mobile Streife).

Die Awareness Oase befindet sich im Raum 5 – 2. Etage und ist über die Treppe oder den Fahrstuhl im Foyer 1 zu erreichen. Folge den Ausschilderungen.
Du kannst unser Awareness-Team während der Veranstaltung per Telefon (WhatsApp & Signal) erreichen: 0160 99688184
Über die Adresse awareness@berlin-con.de können vorab Bedarfe gemeldet und/oder Fragen zu Teilhabe-Barrieren gestellt werden.

 
Die Veranstaltungsleitung übernimmt die Verantwortung dafür, dass alle Gäste und das Team mit ihren Bedürfnissen ernst genommen werden und grenzverletzenden Verhalten zu keiner Zeit toleriert wird.
Alle Beteiligten, das heißt Gäste (Besuchende), Helfende (Team), Organisation (Veranstaltungsleitung) und Hausleitung (Estrel), stimmen mit ihrer Teilnahme an der der Berlin Con dem Code of Conduct zu und verpflichten sich an diesen zu halten. Im Rule of Conduct sind die gemeinsamen Verhaltensregeln während der Veranstaltung beschrieben, welche Personen vor ausgrenzenden oder diskriminierenden Verhalten schützen soll. Die Gäste und das Team finden mit dem Awareness-Team Ansprechpersonen, die sie bei emotional und belastenden Situationen begleiten können. Das Awarenessteam ist in einem eigenen Raum zu finden und mit Material zur psychologischen Ersten Hilfe ausgestattet. Das Awareness-Team hält einen unmittelbaren Kontakt zur medizinischen Ersten Hilfe und der Veranstaltungsleitung.
 

Unser Verständnis von Awareness

Unter willkommen fühlen verstehen wir:
• Alle werden freundlich behandelt und so akzeptiert, wie sie sind.
• Grenzen und Bedürfnisse jeder Person werden wahrgenommen und respektiert.
Unter sicher fühlen verstehen wir:
• Die Veranstaltungsleitung sorgt für Orientierung
• und übernimmt Verantwortung für den Schutz aller Beteiligten.
Unter Freude verstehen wir:
• Die Vielfalt aller Beteiligten wird als Bereicherung gesehen.
• Die überwiegende Zahl der gemeinsamen Stunden wird als positive Erfahrung wahrgenommen.
 

Code of Conduct

Alle Beteiligten halten sich an die folgenden Verhaltensregeln:
1. Wenn ich etwas nicht tun will, tue ich es nicht. Ich muss nicht erklären warum. Meine innere Grenze ist der Maßstab.
2. Wenn ich den Eindruck habe, dass jemand gedemütigt oder herabgesetzt wird, kann ich das melden.
3. Ich habe das Recht so angesprochen zu werden (Namen & Pronomen), wie ich mich damit wohlfühle.
4. Wenn ich irritiert oder emotional blockiert bin, darf ich darauf hinweisen. Ich muss dabei nicht direkt benennen können, wo das Gefühl herkommt.
5. Wenn ich auf Barrieren stoße, die mir die Teilhabe erschweren, kann ich das zurückmelden.
6. Jede Form von Interaktion erfordert einen Konsens meines Gegenübers.
7. Ich achte darauf, dass körperliche, psychische und Wahrnehmungs-Beeinträchtigungen von Menschen nicht immer von außen erkennbar sind.
8. Mache ich Fotos von Personen, die als zentrales Motiv dienen, bitte ich diese um Zustimmung.
9. Ich habe das Recht, mich in Freiheit ausleben zu können. Es ist aber genauso meine Aufgabe, achtsam ggü. den Grenzen und Bedürfnissen der anderen zu sein.
10. Während ich alle von meiner Meinung überzeuge, lerne ich selbst nichts dazu. Das Kennenlernen von unterschiedlichen Ideen ist der Sinn jeder menschlichen Zusammenkunft.
11. Meine Meinungsfreiheit findet jedoch dort seine Grenzen, wo es die Gleichwertigkeit von Menschen in Frage stellt oder die Würde einzelner Menschen verletzt.
12. Mir ist bewusst, dass körperliche und verbale Gewalt sowie alle Formen von Diskriminierung nicht toleriert werden – insbesondere Sexismus, Rassismus, Ableismus, Adultismus, Klassismus und Queer-/Transfeindlichkeit. [Link zu Glossar](https://degede.de/dks-glossar/)
13. Bei schwerwiegenden Verstößen gegen Punkt 11 oder 12 kann ich darauf zählen, dass die Veranstaltungsleitung ggf. von ihrem Hausrecht Gebrauch macht. Das Awareness-Team unterstützt mich, bzw. die betroffene Person, dabei.
*angelehnt am Veto Prinzip von M. Plath (https://vetoinstitut.de) und den 9 Triggerpunkten für Inklusion sowie am Index für Inklusion – Veranstaltungen von N. Feld & R. Aehnelt (https://www.fachstelle-inklusion.de/) *
 

Barrienabbau

Die Veranstaltungsleitung arbeitet gemeinsam mit der Hausleitung kontinuierlich an dem Abbau von Teilhabe-Barrieren. Das Ziel soll dabei sein:
• dass Gäste alles hören und sehen,
• inhaltlich verstehen,
• räumlich erreichen können
• und sensorisch nicht überfordert werden
 
Es werden Toiletten eingerichtet, die für alle Geschlechter zugänglich sind (genderneutral) und entsprechend beschildert.
Die Verantwortlichen sind sich darüber im Klaren, dass nicht alle Barrieren abgebaut werden können, aber für die Beschäftigung mit ihnen und die Kommunikation darüber Sorge tragen. Orientierung und aktive Beteiligung sind dabei unverzichtbar Schlüssel zur Inklusion. Über die Adresse awareness@berlin-con.de können vorab Bedarfe gemeldet und/oder Fragen zu Teilhabe-Barrieren gestellt werden. Nicht abbaubare Barrieren werden als solche transparent gemacht.
 
 

 Awareness-Team

Du kannst unser Awareness-Team per Telefon (WhatsApp & Signal) erreichen: 0160 99688184
Die Awareness-Personen sind zuständig, das emotionale und psychologische Wohlergehen der Gäste und des Teams im Blick zu behalten. Sie sind jederzeit auskunftsfähig und Ansprechpersonen im Falle emotional belastender Situationen sowie die Anlaufstelle für grenzverletzendes Verhalten durch andere Personen (siehe Rule of Conduct). Awareness-Personen sind durch eine Weste klar als solche erkennbar. Personen mit dieser Weste sind als Awarenesspersonen ansprechbar. Sie arbeiten ehrenamtlich und haben jederzeit die Möglichkeit von der Funktion kurzzeitig oder dauerhaft Abstand zu nehmen.  Das Awareness-Team hat einen direkten Draht zu Veranstaltungsleitung und das Recht jederzeit von ihr angehört zu werden. Die Veranstaltungsleitung hat eine Auskunftspflicht gegenüber den aktuell im Dienst befindlichen Awareness-Personen. Gewalt- und Diskriminierungsfälle müssen von Awareness-Team (ggf. anonymisiert) protokolliert und umgehend an die Veranstaltungsleitung weitergegeben werden. Für die Opferbetreuung ist das Awareness-Team zuständig; für die Täterbetreuung die Veranstaltungsleitung und ihre Delegierten. Die Veranstaltungsleitung ist dabei bemüht bei den Personen, die die Grenzverletzung begangen haben, eine Einsicht und Verhaltensänderung herbeizuführen. Sollte das nicht gelingen und eine Bedrohungslage bestehen bleiben, kann dies zum Ausschluss von der Veranstaltung sowie ggf. weiteren rechtlichen Schritten führen. Das Awareness-Team ist in der Awareness Oase zu finden. Dies ist auf dem Geländeplan vermerkt und vor Ort beschildert. 
 

Awareness Oase

Die Awareness Oase befindet sich im Raum 5 – 2. Etage und ist über die Treppe oder den Fahrstuhl im Foyer 1 zu erreichen. Folge den Ausschilderungen.
Die Awareness Oase hat drei Funktionen:
1. Schutzraum nach der Erfahrung von Gewalt und/oder Diskriminierung
2. Rückzugsraum im Fall von Reizüberflutungen und nach emotional/psychologisch belastenden Situationen
3. Konsultation mit dem Awareness-Team
Die Oase ist kein Pausenraum.
 
Unser Awarenesskonzept ist nicht starr und darf sich weiterentwickeln. Für Anregungen dazu meldet euch gerne unter: awareness@berlin-con.de